Gemeinschaft zur Erhaltung von Kulturgut  in Tornesch
von 1985 e.V.
 
Mitglied im Schleswig-Holsteinischen-
Heimatbund ( SHHB)
       
    Straßen in Tornesch – Eine Serie in Zusammenarbeit mit der Kulturgemeinschaft.  
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Straßennamen sind ein Spiegelbild der Geschichte eines Ortes. Bezeichnungen von Plätzen und Wegen repräsentieren den Zeitgeist einer Epoche. Aber mehr noch. Ein Name weist auf historische Ereignisse hin. Doch über die Bezeichnungen hinaus gibt es Geschichten zu erzählen. Geschichten über Menschen und Ereignisse.

Das Pinneberger Tageblatt hat sich zusammen mit der Gemeinschaft zur Erhaltung von Kulturgut in Tornesch auf Spurensuche begeben.

Im 14-täglichen Rhythmus werden einzelne Straßen in der Großgemeinde beleuchtet.

Hier geht es zur Serie

Wir danken: Arthur Mölln, Gerhard Pott, Erhard Wasmann und Hans-Joachim Wohlenberg von der KG.

DER TORNESCHER CHRONIST CHRISTIAN WEGENER

Beinahe zehn Jahre lang forschte Christian Wegener in der Tornescher Historie bis endlich 1945 sein vierbändiges Werk über die Geschichte des Orts fertiggestellt war. 1936 hatte die Gemeindevertretung dem ehemaligen Lehrer diese Aufgabe übertragen.

Wegener wurde am 29. März 1879 in Hemmor an der Oste geboren. Ab 1907 arbeitete er als Lehrer und Konrektor an der Esinger Volksschule. Nach seiner vorzeitigen Pensionierung 1936 zog Wegener nach Hamburg-Altona. Schon während seiner Lehrtätigkeit galt Wegeners großes Interesse der Heimatkunde. So wundert es nicht, das Gemeindevertreter dem begeisterten Historiker die Aufgabe antrugen, die Ortschronik zu erstellen.

Trotz seines Umzugs nach Hamburg blieb Wegener Tornesch stets treu und kehrte 1945 in die kleine Gemeinde zurück. Er baute sich in Esingen ein Haus. Bis 1965 ergänzte Wegener die Chronik durch weitere Beiträge. Seine letzten Lebensjahre verbrachte der Historiker bei seinen Söhnen in Harburg. Er starb 1970. Das Grab des Ortschronisten befindet sich auf dem Tornescher Friedhof. (apa)





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